
Die richtige Beheizung in einer intelligenten Fertigungsanlage
Wenn Sie eine moderne Fertigungsanlage errichten, haben Sie vermutlich erkannt, dass herkömmliche, analoge Heizsysteme nicht mehr ausreichen. Man braucht Daten – und Präzision. Doch am wichtigsten ist es, sich keine Sorgen um Ozon zu machen.
Das Problem ist folgendes: Standard-Infrarotlampen strahlen im Bereich von 185 nm bis 254 nm. Dadurch wird die Luft um die Geräte herum zu einer Art „Ozonfabrik“. Das ist schlecht für die Halbleitermaterialien – und noch schlimmer für die präzisen Werkzeuge, die dadurch korrodieren können.
Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir Quarzkapseln mit speziellen Absorbern verwendet haben. Diese blockieren die schädlichen Wellenlängen. Dadurch erhalten Sie weiterhin eine starke Heizleistung – ohne die schädlichen chemischen Auswirkungen. Das bedeutet, dass Sie die Heizelemente näher an das Substrat bringen können, ohne Sorgen wegen Oxidation oder Beeinträchtigung der Reinraumluft zu haben.
Kommunikation mit der Technik
Eine intelligente Fertigungsanlage ist nur so gut wie ihr Rückkopplungssystem. Diese Infrarotsysteme sind keine einfachen Heizgeräte – sie sind so konzipiert, dass sie gut mit Ihrer digitalen Infrastruktur zusammenarbeiten können.
Durch die Verbindung mit Stromsensoren und PID-Reglern können Sie die thermische Belastung Ihrer Anlage in Echtzeit überwachen. Da diese Systeme direkt in Ihr PLC-System integriert werden können, können Sie die Leistung je nach den Daten der Sensoren anpassen. Das ist viel intuitiver.
Die Realität bezüglich der Wärme
Es gibt jedoch einen Haken: Hochdichte Infrarotanlagen erzeugen sehr schnell Wärme. Doch diese Geschwindigkeit bringt auch viele Abwärme mit sich.
Wenn Sie ein Hochleistungsheizsystem verwenden, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen, dürfen Sie Ihre Lüftungsanlage nicht außer Acht lassen. Wenn die Kühlsysteme nicht richtig dimensioniert sind, kann sich die Umgebungstemperatur erhöhen – was wiederum die Automatisierungssensoren beeinträchtigen kann. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsaufgaben.
Die Vorteile
Der größte Vorteil ist, dass die Verwendung ozonfreier Infrarotsysteme die Arbeit in der Fertigungsanlage erleichtert. Sie müssen keine riesigen, sperrigen Ozonfilter mehr in Ihrem Abgasstrom verwenden. Die Heizanlagen benötigen weniger Platz, die Luft bleibt sauber – und Sie können genau erkennen, wie viel Energie pro Einheit verbraucht wird. Es funktioniert einfach.